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Drei unbekannte Blogs


Im Upload Magazin Blog bin ich – gerade noch in letzter Sekunde, dank Mitra – auf ein neues Blog-Projekt gestoßen. Es geht darum, dass man drei Blogs vorstellt, die man selbst als Geheimtipp kategorisieren würde, oder zumindest weiß, dass sie nicht der breiten Masse geläufig sind. Meine Wahl ist Auswahl. Es gibt noch mehr, die ich für genau so geeignet halte.

terapix.de Blog – Dies ist das Blog eines jungen Programmierers, der aktuell ein Social Network aus dem Boden stampft. Diesen Prozess kann man aktiv miterleben und auch mitgestalten. Es ist sehr interessant zu sehen, was hinter den Kulissen abläuft.

Railsontherun.com – ist ein Blog welches sich mit der Programmiersprache Rails beschäftigt. Hier gibt es ein Sammelsurium an Rails Snippets und nützliche Informationen. Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene. Allerdings in englischer Sprache.

DenkZEIT – ist das dritte Blog im Bunde. Es ist ein sehr privates Blog, welches mich aber schon des öfteren überrascht hat und immer etwas Neues und Interessantes bietet. Ob simple Netz News oder Python Probleme. Besonders angenehm die ganz persönliche Note des Autors.


November 25, 2007 ~ No Comments.


Die Spielefront


Ich muss ja sagen, dass ich schon wirklich lange kein gutes Spiel in den Händen gehalten habe. Eigentlich gar kein Spiel, wenn man als Ausnahme “The Simpsons – Das Spiel” nimmt, welches ich am Wochenende in gefühlten 10 Stunden mit meinem Stern durchgespielt habe. Ich weiß nicht, ob ich viel zu dem Spiel sagen muss – wirklich gut ist es nicht. Hatte mich eigentlich sehr auf dieses Spiel gefreut und auch erst überlegt dies käuflich zu erwerben, allerdings kam alles anders und die Videothek tat dann ihren Dienst. Die Zwischensequenzen sind teilweise ganz lustig, leider zu rar gesät und damit ist das Simpsons-Flair ein wenig zu kurz gekommen. Die Steuerung ist nervig und nach den 15 (oder so) Spielwelten hatte ich auch wirklich keine Lust mehr. Immerhin kann ich nun behaupten das Spiel durchgespielt zu haben. (Siehe Gameplay Video)

Überrascht haben mich zwei neu erscheinende Spiele, welche ich beim guten Ara entdeckt habe, zum einen Super Mario Galaxy und zum anderen Assassins Creed.

Zu Assassins Creed lässt sich sagen, dass es wirklich eine atemberaubende Grafik, eine gut durchdachte Story und ein völlig innovatives Spielgefühl bietet. Letzteres wird durch die komplette Freiheit bestärkt, man hat nicht nur die Möglichkeit sich zum Beispiel als Mönch zu verstecken, oder leise an zu schleichen, man kann auch angestürmt kommen. Das Besondere an dem Spiel ist, dass der Charakter “Le Parkour” gemeistert hat und man so alles erklimmen kann. (Siehe Gameplay Video)

Super Mario überzeugt nicht durch “Realismus”, sondern viel mehr durch Spielmechanik, Innovation und Leveldesign. Es kommt einfach keine Langeweile auf, da ständig etwas neues passiert. Jedes Level ist anders und man gerät immer wieder ins Schmunzeln. Alles in allem war ich von dem Video Review wirklich begeistert. (Siehe Gameplay Video)


November 14, 2007 ~ No Comments.


“Meine Daten sind frei”


Bin gerade dabei mein Referat in Rechtskunde über Datenschutz abzuschließen und ich muss ja zugeben, dass ich eine sehr interessante und informative Recherche hinter mir habe. Nicht nur kenne ich mich nun umfangreich mit den gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes in öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen aus, auch habe ich mich umfangreich mit aktuellen Entwicklungen und Problemen auseinander gesetzt.

Gestern erst las ich einen sehr interessanten Artikel in der Zeit über die aktuellen Entwicklungen die das Web 2.0 so mit sich bringen. Dabei ging es vorrangig um die Exibitionistische-Ader vieler Jugendlicher die gerade jetzt im Internet recht deutlich wird. Der Zeit Autor Götz Hamann fand ein recht passenden Untertitel: “Eine neue Generation findet nichts dabei, ihr Privatleben im Internet vermarkten zu lassen.” Recht hat der Mann.

Was derzeit durch “social networking” aus dem Privatleben einiger, oder eher gesagt vieler, an die Öffentlichkeit chauffiert wird, kann teilweise ganz schön haarig sein und die ein oder andere Karriere gefährden. Zum anderen lässt diese Entwicklung und das unbedachte veröffentlichen privater Daten die Privatsphäre in der Traufe stehen. Der gläserne Mensch, gegen den die “Generation Volkszählung” einst auf die Straßen ging, wird heute bereitwillig durch Soziale Netzwerke im Internet herbeigeführt und wahrscheinlich auch herbeigesehnt. Die Förderung des sozialen Kontakts steht im Vordergrund, die Folgen werden komplett missachtet.

Nicht nur die Bürger finden zum Teil nichts mehr dabei sich zu entblößen, nein auch der Staat zieht fröhlich mit. Doch anstatt sich selbst zu entblößen versucht er lieber seine Kontrolle über seine Schäfchen auszuweiten. Begriffe wie Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung sind in aller Munde. Ob so die schwarzen Schafe gefunden werden? Oder will der Staat auch den normalen Schäfchen einfach nur an die Wolle? Der elektrische Reporter hat dazu ein interessantes Interview mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten geführt.


November 7, 2007 ~ No Comments.


Aus Feuer und Donner wird Eis


Die Mozilla-Anwendungen Firefox und Thunderbird waren bis Dato feste Bestandteile der Debian-Distribution. Doch jetzt steht eine Veränderung ins Haus, Firefox wird jetzt zu Iceweasel, Thunderbird hingegen zu Icedove. Da Debian als Grundlage diverser Distributionen wie zum Beispiel Knoppix, Ubuntu und vielen anderen fungiert, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis diese nachziehen. Doch wie kam es zu dieser fatalen Entscheidung?

Grund ist ein Streit mit Mozilla. Die Leute von Debian haben eine exakte Vorstellung, von dem, was eine Software erfüllen muss, um als Frei genug für die Debian-Distribution zu gelten, nicht umsonst bildet der Debian Social Contract auch die Grundlage der Open-Source-Definition der OSI. Die Tatsache, dass Mozilla ein Markenrecht auf ihre Logos hält, veranlasste die Debian Entwickler, diese zu entfernen, da dieser Umstand nicht mit den garantierten Freiheiten des Debian Social Contract in Einklang zu bringen war.

Da Mozilla nun die Bild-Wort-Marke zerstört sieht, sowie sich an den Änderungen des Browsers seitens der Debian Entwickler stört, ist eine Weiterführung unter dem Namen Firefox bzw. Thunderbird laut Mozilla nicht rechtens, diese sind nämlich der Meinung, wo Firefox drauf steht, muss auch Firefox drin sein. Das Debian Team möchte sich natürlicherweise nicht beim Patchen behindern lassen und schon gar nicht Logos verbreiten, die gegen die Freiheiten des Debian Social Contract verstossen.

Konsequenz ist die Umbenennung von Firefox und Thunderbird. Dies wird sicher mit weitgreifenden Änderungen verbunden sein, denn schließlich dient Debian als Grundlage vieler Distributionen und hat eine Menge Einfluss.

via Nussbaum, Kempf, Ubuntu Blog & Trigger


November 3, 2007 ~ No Comments.