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S-Bahn nach Stade


Nun ist es also soweit. Man wird in kürze mit der S-Bahn (S3) von Hamburg aus, bzw Harburg und Neugraben, nach Neu Wulmsdorf, Buxtehude und Stade fahren können. Und das Ganze mit einem ausgeklügelten System.

Denn das “normale” S-Bahn Netz läuft mit 1200-Volt-Gleichstrom. Neue Technik macht es möglich, dass nun die Schienen, Trassen wie der Fachmann sagt, der Fernbahn genutzt werden können. Diese laufen allerdings mit Wechselstrom. Die umgerüsteten S-Bahnen fahren nun bis Neugraben mit dem Gleichstrom, den sie aus der Schiene nehmen, so wie immer und hinter Neugraben rollen die Bahnen eine Strecke, rund 150 Meter, ohne Strom, bis sie den Dachstromabnehmer ausgefahren haben, auf die Schienen der Fernbahn wechseln und somit auf Wechselstrom-Basis fahren können.

Neben Stade, Buxtehude, Neu Wulmsdorf und neu auch Fischbek, kommen noch viele weitere Haltestellen dazu, welche vorher nur mit dem R40 Regional-Express erreichbar waren. Dieser fuhr nur stündlich. Die neue S-Bahn wird bis Stade, zu Hauptverkehrszeiten, alle 20 Minuten fahren, bis Buxtehude sogar alle 10. Die Fahrtzeit von Stade bis Hamburg Hauptbahnhof wird wahrscheinlich knapp eine Stunde betragen.

Sobald die Linie eröffnet ist, sollte ich auf jeden Fall mal ein Ausflug nach Stade machen. Positiv ist diese Erweiterung aber sicherlich auch, da hierdurch der Autoverkehr reduziert wird und Stade eine angenehmere Verbindung nach Hamburg bekommt. Dadurch wird Stade als grünes Paradies evtl lukrativer für Menschen, die in Hamburg arbeiten möchten oder müssen, das Kleinstadt leben im grünen aber bevorzugen.

Update 9.12.2007: Ab heute ist die Strecke eröffnet. Viel Spaß in Stade.

(Sollte jemand tiefer greifendes Interesse bekunden, dem möchte ich sehr gerne diese Seite ans Herz legen, hier werden alle Details geklärt und auch die Umrüstung protokolliert.)


Published on December 6, 2007 and Filed under: Technologie
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