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Wieviele “brutale Ausländer” bezahlt Ihr?


Die aktuelle Debatte um das Jugendstrafrecht zeigt deutlich, dass man gehörig aufpassen sollte, wie man sich zu der Problematik äußert. Gerade im Hinblick auf Jugendliche mit Migrationshintergrund ist ein gewisses Feingefühl gefordert, um nicht in die “Rechte Schublade” gesteckt zu werden. Bild zeigt erneut, wie man es nicht machen sollte und formuliert den Sachverhalt folgendermaßen:

Der deutsche Steuerzahler blecht dafür, dass brutale Ausländer in Deutschland sicher leben können, muss aber damit rechnen, von ihnen verprügelt zu werden!

Über die politische Korrektheit der oben zitierten Aussage möchte ich mir an dieser Stelle kein Statement erlauben – brauche ich sicherlich auch nicht, das sollte nun wirklich jedem klar sein. Daher kann ich wohl Christian Pfeiffer, “einer der renommiertesten deutschen Experten zum Thema Jugend- und Ausländerkriminalität”, in seiner Aussage, diese Kampagne sei “massiv gefährlich”, Kopf nickend zustimmen. Hintergrund, des auf Bild.de veröffentlichen Kommentars, ist der Asylantrag eines illegal einreisten Irakers.

Mohamed F. (17) reiste am 15. November illegal aus dem Irak ein. Nur drei Tage später tauchte er unter, wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Als er nach dem Prügel-Überfall geschnappt wurde, stellte er am 9. Januar den Antrag auf Asyl. Bis das Verfahren abgeschlossen ist, kann er nicht abgeschoben werden

Sind solche Einzelfälle wirklich aussagekräftig. Wie sollte man sich eine Maßnahme vorstellen? Man kann sicherlich nicht verleugnen, dass eine stark voranschreitenden Internationalisierung stattfindet, wobei ich diese Entwicklung durchaus befürworte. Gerade schlage ich meinen Cinemaxx Newsletter auf, um mir das aktuelle Kino Programm vor Augen zu führen. Dabei stelle ich fest, dass der Anteil türkischer Filme im Kino Programm rapide zunimmt. So kann ich mir dort jetzt auch Beyaz Melek und Kabadayi angucken. Nicht immer diese Hollywood Streifen schadet sicherlich nicht, gerade im Hinblick auf die Erweiterung des eigenen Horizonts. Solange es noch andere Filme gibt. Sehr Ihr ernsthafte “Gefahr im Verzug” oder freut Ihr Euch, wie meiner eins, über die kulturelle Bereicherung?


Published on January 16, 2008 and Filed under: Uncategorized



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