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Web’n’walk – das Internet mobil


Die Menschen strebten schon immer nach Freiheit und Mobilität. Nicht anders ist die Entwicklung vom einzelnen Haustelefon mit Schnur, hin zu einer Gesellschaft in der man als Einsiedler gilt, wenn man nicht überall und jederzeit per Handy erreichbar ist, zu erklären. Diese Entwicklung schreitet immer weiter voran und nun wird auch das Internet endlich bezahlbar für Handy und Laptop mobil.

Im Zuge der CeBIT macht die Telekom, respektive T-Mobile, interessante Ankündigungen. Neben günstigeren Handy Flatrates, mit denen man für rund 80 Euro in alle Netze telefonieren kann, sind eher die neuen web’n’walk Tarife und Flatrates interessant. Mit einer web’n’walk HandyFlat kann man zukünftig für 10 Euro im Monat unbegrenzt vom Handy aus das Internet mit seiner Anwesenheit beglücken, mit Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kbit/s im Downlink und 32 Kbit/s im Uplink. Der Hammer kommt allerdings erst jetzt.

Web’n’walk L – unbegrenztes mobiles Internet auf dem Laptop. Für nur 35 Euro im Monat bekommt man hier eine Flatrate ohne Volumenlimit, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s im Downlink und bis zu 1,4 Mbit/s im Uplink glänzt – man bedenke, dass das DSL 6000 entspricht. Realisiert werden diese Geschwindigkeiten durch HSPA, verfügbar im UMTS Netz. Zugang gibt es über einen USB-Stick oder eine Karte, beide kriegt man für einen Euro zum Vertrag dazu. Ab dem 7. April 2008 erhältlich.

Schon Preise von rund 35 Euro klingen verlockend, doch gerade der weitere Ausbau der Netze und Konkurrenz Angebote werden die Preise weiter drücken und mobiles Internet der breiten Masse verfügbar machen. Bald wird es wohl öfters über ICQ heißen: “Ich sitz gerade im Park”. Hoffen wir, dass ich das auch demnächst von mir sagen kann.


March 5, 2008 ~ No Comments.


Flugzeug Beinahe-Crash in Hamburg


Am Samstagnachmittag kam es hier in Hamburg beinahe zum Horror-Szenario. Eine kommende Lufthansa Maschine wurde während der Landung von einer Böe erfasst, berührte darauf hin mit einem Flügel den Boden, schafft es aber noch in letzter Sekunde durch zu starten. Großer Respekt gilt hier wohl den Piloten, die mit der Entscheidung wieder abzuheben mit hoher Wahrscheinlichkeit das Schlimmste verhindert haben. Wie es der Zufall will, gibt es ein Video von dieser Spektakulären Landung bzw. Nicht-Landung. Hier wird erst recht die Stärke des Windes deutlich und die damit verbundene Schwierigkeit, mit der die Piloten des A320 beim Anflug auf Hamburg-Fuhlsbüttel zu kämpfen hatten.

Auslöser war das Orkan-tief “Emma”, welches gestern unsere schöne Hansestadt zerlegte. Teilweise traten dabei sogar Windgeschwindigkeiten auf die den Katastrophen Sturm “Kyrill” von 2007 übertrafen. Genau im falschen Moment trifft eine dieser harten Böen den rechten Flügel des Flugzeugs und zieht ihn damit hoch. Die fatale Konsequenz ist, dass die andere Seite runter geht. Dadurch “berührt” der linke Flügel der Maschine die Piste. Die Entscheidung wieder abzuheben kam innerhalb Sekunden und verhinderte den beinahe sicheren Crash.


(Direkt Beinahe-Crash) (Via Cem & SpOn)


March 3, 2008 ~ No Comments.