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Das betahaus – coworking in Berlin


betahaus

Ein neuer Trend hat Deutschland erreicht. Diesmal ist es kein Gadget oder eine Art sich zu kleiden. Vielmehr geht es um eine der wichtigsten Sachen im Leben – das Arbeiten. Arbeitszeit ist Lebenszeit. Um so wichtiger ist es, dass man sich bei der Arbeit und am Arbeitsplatz wohl fühlt. Man achtet auf Arbeitsumfeld und Kollegen. Doch wie verhält es sich mit den Freiberuflern?

Viele Architekten, Ingenieure, Journalisten, Künstler, Designer, Programmierer und viele mehr sind dazu verdonnert alleine Zuhause zu sitzen und ihrer Arbeit nachzugehen. Sich stattdessen in ein Café zu setzen und dort zu arbeiten kann einer Isolation entgegen wirken, jedoch ist meist weder Infrastruktur gegeben, noch profitiert man von anderen Gästen. Das Zauberwort heißt nun Coworking.

Man verbindet die positiven Aspekte der freien Arbeit mit denen der Arbeit im Büro. Es wird weiterhin eigenständig gearbeitet, jedoch wird man nicht länger Opfer von Isolation. Synergien sind möglich. Man kann von anderen Coworkern profitieren, oder einfach nur ein netten Plausch halten. Die Infrastruktur ermöglicht Arbeit auf hohem Niveau. Eine Trennung von Arbeit und Freizeit ist nun machbar, wenn auch sicherlich nicht immer komplett angestrebt.

Das dieses Prinzip funktioniert und ankommt hat das erste betahaus in Berlin hervorragend bewiesen. Aus einem ehemaligen GSG Hof am Moritzplatz im Viertel Berlin Kreuzberg, wurde so eine florierende Coworking-Location. Im Januar 2009 startete das “betalab”, ein Testlauf der schnell erfolgreich abgeschlossen wurde. Seit dem 1. April arbeiten im betahaus nun bereits rund 60 Freiberufler zu ansprechenden Konditionen. Warum sollte man ins betahaus gehen?

Das betahaus richtet sich an Menschen, die einen flexiblen Arbeitsplatz in einer kollaborativen Arbeitsatmosphäre benötigen. Viele der betahaus user arbeiten selbständig, haben aber die Nase voll davon, alleine zu Hause zu sitzen und in der Isolation an ihren Projekten zu arbeiten. Andere sind auf der Suche nach Synergien, um größere Projekte stemmen zu können. Wieder Andere haben gerade ein Start-up gegründet und brauchen eine flexible Möglichkeit zu wachsen. (via betahaus.de)

Es wird bereits über weitere “betahäuser” nachgedacht und die Chancen stehen gut. Ich würde mich sofort Einmieten und ihr? Wird sich dieser Trend durchsetzen oder einfach verblassen wie so viele andere?


Published on August 31, 2009 and Filed under: Uncategorized



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