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Probierpioniere wollen auch “the real network-dialogue”


Heute starten die “Probierpioniere“. Auf der Seite kann man sich nach der Anmeldung für aktuell laufende Projekte bewerben und wird mit viel Glück ausgewählt. Nach der Auswahl, kriegt man das betreffende Produkt kostenlos geschickt und kann dieses nach Lust und Laune testen. Dahinter steckt “INTERONE WORLDWIDE”, die offensichtlich auf den Erfolgs-Zug von TRND aufspringen möchten. Kommen einem doch die angepriesenen “Features” sehr bekannt vor.

Zu jedem Testprojekt gibt es einen eigenen Blog, auf dem von Euch die Vor- und Nachteile des Produkts diskutiert, Fragen an den zuständigen Produktmanager des Unternehmens gestellt werden können und zudem Gewinnspiele und Aktionen rund um euch und das jeweilige Produkt statt finden. Die Redaktion der Probierpioniere steht zudem als Ansprechpartner für Kritik und Anregungen jederzeit zur Verfügung. – quelle Trigami

Das Ganze wirkt allerdings bei den Probierpionieren noch etwas unbeholfen. Das Web-Angebot wirkt sehr unübersichtlich und stößt ab. Zudem sehr frustrierend für potentielle Nutzer ist die Tatsache, dass nur eine Kampagne bzw. ein Projekt vorhanden ist und dieses lediglich für Frauen. Fragt sich somit der männliche Nutzer: “Was soll ich da?”. Das Angebot steht noch am Anfang und wird sich sicherlich noch entwickeln. Konkurrenz ist ja an sich durchweg positiv, denn sollte das neue Angebot tolle Features hervorbringen, wird auch TRND zum handeln animiert. Die Frage ist nur, ob in so einer kleinen Nische Platz für Zwei ist. Vergleichbar ist wohl das Beispiel Trigami gegen Hallimash. Dort konnte der Konkurrent auch nicht wirklich Fuß fassen.


May 6, 2008 ~ No Comments.


Internet Sozialkompass für Harburg


Für Harburg, ein Stadtteil von Hamburg, startete nun ein außergewöhnliches Internetprojekt. Es handelt sich um den Internet Sozialkompass für Harburg. Internet Sozialkompass? Es handelt sich um eine Webseite, die immer die aktuellsten Ansprechpartner und die richtige Soziale Einrichtungen, in den vielseitigen Problemstellungen, bereit hält. Auslöser ist die Masse an sozialen Einrichtungen. Alleine im Harburger Kerngebiet sind dies mehr als 300. Selbst Mitarbeiter hatten teilweise keinen Überblick mehr. Bevor Telefonlisten den Druck verlassen hatten, waren diese meist schon wieder veraltet.

Der nun gegründete Verein “Internet Sozialkompass / ISK-Harburg e.V.”, ein nicht kommerzieller Verein, besetzt mit Mitgliedern anerkannter kommunaler und freier Träger der Jugendhilfe und anderer Einrichtungen des öffentlichen Rechts, die einen Sitz in Harburg-Kern haben, hat sich zur Aufgabe gemacht dieses Wirrwarr zu entwirren. Der Kompass soll stets aktualisiert genaue Auskunft über geeignete Ansprechpartner und Einrichtungen geben.

ISK-Harburg lässt sich weder politisch noch weltanschaulich, weder konfessionell noch kommerziell instrumentalisieren oder verpflichten. Jede Art von Diskriminierung, Radikalisierung oder Extremismus lehnen wir ab.Die Abrufe aller Seiten des Internet Sozialkompass sind kostenlos. Alle Nutzer bleiben anonym. – isk-harburg.de

Zum einen gibt es eine Übersicht über Einrichtungen der Arbeitsförderung, Behördliche Einrichtungen, Beratungsstellen, Berufsorientierung, Erwachsenenbildung, Familienförderung, Frauen und Mädchen, Gesundheit, Gremien/Arbeitskreise, Hilfe zur Erziehung, Jugendsozialarbeit, Kirchliche Einrichtungen, Kitas, Krankenhäuser, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulen, Selbsthilfe, Sportvereine, Stadtteilarbeit und Wohlfahrtsverbände. Weiterhin gibt es auch sortiert nach gezielten Problemstellungen die richtigen Ansprechpartnern gelistet. Von Altenbetreuung, über Arbeitslosigkeit, Probleme in der Schule, bis hin zu Suizid. Neben einer Notrufliste und einer Auflistung der einzelnen eingetragenen Einrichtungen, gibt es auch noch ein Veranstaltungskalender. Dieser beinhaltet interessante Veranstaltungen wie den Musikgarten für Babys und Kleinkinder oder Beckenboden-Gymnastik. Rundum eine gelungene und ansprechende Internet Plattform, die in dieser Form vielleicht auch in anderen Bezirken und Städten Einzug halten sollte.


April 24, 2008 ~ No Comments.


“Net neutrality” in Gefahr, nun auch Europa


Die Meisten werden sich sicherlich keine Gedanken über die Prozesse machen, die ablaufen damit eine Seite aus dem großen Internet bei uns zu Hause auf dem Rechner erscheint, ist es doch gar selbstverständlich, dass es einfach funktioniert. Der Otto-Normal-Nutzer zahlt seine Internet Leitung und erwartet, dass daraufhin das Internet funktioniert. Wenn ich eine Seite öffnen möchte, egal welche, wird diese bei gleich bleibender Geschwindigkeit, wenn man mal von Länder spezifischen Disparitäten absieht, aufgebaut.

Dieses gerade beschriebene Prinzip ist ein sehr wichtiges, es nennt sich das Prinzip der “Net neutrality“, also Netz Neutralität. Beinhalten tut es, dass ISPs, also Internet Service Provider, als Anbieter jedem Nutzer und besonders jeder Seite die gleiche Chance geben im Internet erreicht zu werden. Das heißt, dass nicht eine Seite schneller erreichbar ist, obwohl die gleichen Voraussetzungen gegeben sind theoretisch. In den USA gibt es schon länger die Debatte, Europa war bis heute noch nicht so akut betroffen.

Virgin Media, der zweit größte ISP in Großbritannien mit mehr als 3,6 Millionen Kunden hat nun Schlagzeilen gemacht, denn es wurde öffentlich das oben beschriebene Prinzip als Dreck abgestempelt und entsprechende Pläne zum Verkauf von “Content” offen gelegt. Ausschlaggebend war ein Interview mit Neil Berkett, seines Zeichens CEO von Virgin Media.

The new CEO of Virgin Media is putting his cards on the table early, branding net neutrality “a load of bollocks” and claiming he’s already doing deals to deliver some people’s content faster than others. If you aren’t prepared to cough up the extra cash, he says he’ll put you in the Internet “bus lane”. – TorrentFreak

Nicht nur, “beleidigte” Neil Berkett Netz Neutralität, er deckte auch sein Vorhaben auf, Anbieter von Content zur Kasse zu beten, damit diese nicht ins Abseits geraten und dadurch automatisch nicht mehr frequentiert werden. Dieses Vorgehen steht im krassen Gegenteil zu der Freiheit die das Internet sonst inne hat. Man stelle sich vor, dass in kurzer Zeit die ISPs kontrollieren was ich aufrufen kann und was nicht.


April 17, 2008 ~ No Comments.


Web-Anwendungen auf dem Desktop


Gleich drei große Alternativen gibt es, wenn es darum geht Web-Anwendungen auf den Desktop zu bringen. Von jeher gab es eine große Kluft zwischen Software Anwendungen und Webware Anwendungen. Auf der einen Seite stand die Software, geschrieben in hartem Code, jedes Programm für sich, mit eigenen Spezifikationen. Auf der anderen Seite die Web-Anwendungen, geschrieben in Script Sprachen, alle im Browser geöffnet und alle Teil des Netzes, ein kleiner Teil im großen Netz.

Ein gutes Beispiel für eine lokale Anwendung ist Mozilla Thunderbird. Ein Beispiel für eine Webanwendung ist Google Mail. Wenn man Thunderbird startet geht es ausschließlich um das Emailen. Wenn man Google Mail über Firefox aufruft kann man zwar mailen, aber die Webanwendung wird durch allerlei Leisten bzw. Oberfläche von Firefox überdeckt bzw. eingedampft. – zitat Borman

Der Trend geht jedoch verstärkt dahin, dass nur noch die Web Anwendungen genutzt werden und Software stirbt. Gleich drei Bewerber gehen nun in das Rennen, einzelne Web Anwendungen auf den Desktop zu bringen. Zum einen wäre da Microsoft mit Silverlight, dann Adobe mit ihrer Adobe Integrated Runtime (kurz AIR) und last but not least Mozilla mit Prism. Prism basiert auf Webrunner und ist im Grunde ein Mozilla Browser ohne Adress- und Menüleiste, Tabbing und anderem Schnörkel, dadurch steht nur die Web-Anwendung im Vordergrund und wirkt wie ein eigenes Programm.

Interessant ist, dass die drei Anbieter jedoch stark unterschiedliche Ziele haben. Das Hauptziel immer mehr Web-Anwendungen auf den Desktop zu bringen teilen alle, doch Microsoft und Adobe sind eher darauf aus mittels proprietärer Technologie “das Web zu ersetzen”. Mozilla hingegen möchte “die Kluft der Nutzererfahrung überwinden, die zwischen Desktop- und Web-Anwendungen besteht”.

Diese Form der Nutzung bringt auch einige Vorteile mit, so kann Prism auf lokal gespeicherte Dateien zugreifen, Drag and Drop wird ermöglicht und einheitliche Navigation als Standard eingeführt. Außerdem wird der Schwerpunkt auf die Anwendung gelegt und diese ist nicht mehr länger nur kleiner Teil des Webs. Allerdings wird es bis zum Ende des Webs in seiner jetzigen Form nicht so schnell kommen. Hoffentlich.


April 13, 2008 ~ No Comments.


Moli.com – Das “All in One” Netzwerk von morgen?


Noch schlummert die deutsche Version von Moli.com in der Closed Beta, doch hier gibt es schon mal einen kleinen Überblick. Social Network von morgen? Oder mehr Schein als Sein?

Was ist Moli überhaupt? Moli.com ist ein Social Network. Jetzt werden sich wieder viele Stimmen der Entrüstung erheben und das sicherlich grundsätzlich mit Fug und Recht, denn es gibt wirklich genug Social Networks. DochMoli.com ist kein einzelnes “Social Network”, Moli ist mehr eine Sammlung von Social Networks, ein Portfolio, ein Querschnitt oder halt ein “All in One” Netzwerk.

Der geneigte Nutzer erhält ein Konto, soweit so gut, nun kommt aber der Clou, denn ein Konto heißt nicht eine Seite mit den gewünschten Nutzer Informationen, sondern so viele Seiten wie gewünscht. Man könnte Moli als Mashup aus XING, MeinVZ und MySpace verstehen, denn diese Netzwerke haben alle eins gemeinsam: einen Schwerpunkt. Doch Moli ist anders. Moli bietet die Möglichkeit unter einem Konto eine Seite für berufliches, eine Seite für privates, eine Seite für familiäres und so weiter zu erstellen.

Unter MOLI.com können die Mitglieder zahlreiche Profile innerhalb eines Kontos erstellen und sie ihren beruflichen oder privaten Bedürfnissen anpassen. Dabei hat jedes Mitglied die Möglichkeit, den Zugang zu seinen Profilen zu organisieren: entweder öffentlich für alle, privat nur für einen bestimmten Nutzerkreis oder versteckt, was nur ein ausgewählter Kreis sehen kann. Darüber hinaus können die Mitglieder auf MOLI.com Produkte und Dienstleistungen in ihren eigenen Onlinegeschäften verkaufen und dabei auf das sichere Zahlungssystem PayPal zurückgreifen. – Pressemeldung

Moli hat Perspektive, denn hinter Moli steht ein irisches Startup, welches sich in Dublin niedergelassen hat und über ein Kapital von sage und schreibe 20,3 Millionen Euro verfügt, also rund 30 Millionen Dollar. In den USA, Irland und Großbritannien ist Moli bereits gestartet. Deutschland folgt demnächst. Community Manager für Deutschland ist übrigens Tom Noeding, den man vielleicht schon kennt.

Ein weiterer Schwerpunkt von Moli ist der Aspekt der Privatsphäre. Schon im Slogan heißt es “Control Your Privacy” und der Slogan ist Programm. Moli bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten, was die eigenen Privatsphäre angeht. Jeder Bereich und jede Seite lässt sich separat verwalten. Ob es nun das Familiennetzwerk, ein Schulnetzwerk, ein Firmenintranet oder der eigenen Shop ist. Ja richtig, man kann auf Moli seinen eigenen Shop erstellen.

MOLI wendet sich an Selbständige, Einzelunternehmer und Privatpersonen, die zunehmend die Vorzüge des sozialen Netzwerkens schätzen. Eine bunte übersichtliche Homepage wirbt für eine Community, die mehr Seiten innerhalb nur eines MOLI-Kontos kreieren möchte. Unterschiedliche Profile für ein facettenreiches Leben lassen sich künftig farblich, mit Hintergrundbildern, Videos, Musik und einer praktischen Drag- und Drop-Funktion individuell gestalten. – Pressemeldung

Somit ist die Zielgruppe auch klar abgesteckt: es wird so gut wie jeder angesprochen. Wahrscheinlich sogar mit Berechtigung, denn die Seiten lassen sich einfach für alles nutzen, es gibt Shops, Terminkalender, PayPal Integration, Message Boards, Gästebücher, Blogs, Fotos, Musik, Filme und vieles mehr. Die Werbung lässt sich abschalten, gegen Entgelt versteht sich. Man darf daher gespannt sein wie dieses Konzept angenommen wird.

Kritisch anmerken lässt sich vorrangig die mangelnde Übersicht. Auch wenn das Layout wirklich schick und auch gleichzeitig praktikabel ist, geht bei einer Vielzahl von Unterseiten und einzelnen Optionen, die ineinander verschachtelt sind, die Übersichtlichkeit flöten. Daher ist es umso spannender, ob die Nutzer dieses Konzept annehmen und sich die Mühe machen dieses Neuland zu erkunden.

Wer schon mal einen Blick darauf werfen möchte hat bei trnd die Chance dazu, dort läuft aktuell eine Kampagne mit Beta Einladung.


April 12, 2008 ~ No Comments.


“Gezwitscher” der Printer


Eine gewisse Verblüffung war meinem Gesicht wohl zu entnehmen, als ich heute Morgen in die Zeitung sah und mich direkt auf der “Startseite” ein Bildchen (Screenshot) von Twitter anlächelte. Die Frage “Was hat das zu bedeuten?” war schnell geklärt. Unter der Überschrift “Gezwitscher” und dem besagten Bild, befand sich eine kurze Erklärung. Die Zeitung setzt einen weiteren Schritt in Richtung Zeitung 2.0. Die Welt Kompakt mit eigener Twitter Seite.

Dabei handelt es sich aber nicht um einen einfachen Narichten-Feed über Twitter, den gibt es bei Welt Online schon lange. Was sage ich Welt Online, überall. Hier handelt es sich um einen Twitter Account, mit dem man live das Zeitungsleben begleiten und vielleicht sogar beeinflussen kann.

“Was wird Schlagzeile, welches sind die besten Geschichten und vor allem – was gab es zu essen und zu trinken bei Kompakt” – Welt Kompakt

Dies war wohl ein logischer Schritt. Nicht länger die Augen verschließen vor dem Mitmach-Web und dieses lediglich als Konkurrent ansehen. Welt Kompakt macht es richtig, mit QR-Codes, dem eigenen Videopodcast und sogar einer MySpace-Seite. Nun folgt halt Twitter. Initiator ist übrigens Frank Schmiechen, stellvertretender Chef und auch für den Videopodcast und die QR-Codes in der Print Ausgabe verantwortlich. Vorbildliches 2.0 Unternehmertum.


April 7, 2008 ~ No Comments.


Bloggen ist tot. Sagt einer.


Liechtenecker versucht mit einem ausführlichen Fragekatalog herauszufinden ob Bloggen out ist. Hier mein Katalog. Hoffentlich hilft er.

Wie lange bloggst du schon?
Mit diesem Blog seit 2005. Davor gab es seit 2002 erste Bemühungen, aber weder die Technik noch die Begeisterung hat gereicht. Gegen 2003 gab es einen Vorläufer, als Gemeinschaftsblog. Macht nur für dieses Blog rund 3 Jahre.

Wie viele Beiträge veröffentlichst du regelmäßig?
Das kommt sehr stark auf den Monat an, auf meine Begeisterung für das Bloggen und allem voran auch auf die Menge an Themen und Neuigkeiten die diskussionsfähig sind. Dabei schwankt die Zahl so um die 20 bis 30 im Monat.

Bist du mit anderen Bloggern gut vernetzt, kennt ihr euch persönlich?

Also in der Netzwelt gut vernetzt: Ja. Kennen wir uns persönlich: Nein. Das liegt daran, dass ich nicht die Zeit finde auf BarCamps zu gehen. Sonst würde ich den Ein oder Anderen sicherlich gerne kennen lernen.

Ist bloggen deiner Meinung nach out?
Nein. Nie gab es mehr Blogs. Es gibt noch keine Alternative. Und Viele haben noch nicht mal das Bloggen verstanden oder selbst die Möglichkeit ergriffen. Der Markt ist noch am Anfang.

Was könnte danach kommen, wie sieht der Blog der Zukunft aus?
Twitter / Microblogging – ist meiner Meinung nach keine Alternativ und auch keine Ablösung für die Blogs. Zu begrenzt sind die Beiträge. Das Blog wird meiner Meinung nach so bleiben wie es ist. Es wird Verbesserung im Tagging und damit der Verarbeitung der gespeicherten Informationen geben. Aber im Grunde bleibt das Blog. Im Grunde ist das Blog heute noch wie damals. Es ändern sich die Nutzer und die Masse.


Hat man als neuer Blogger noch Chancen viele Leser zu bekommen?

Jeder hat die Chance. Wichtig ist, dass man was zu sagen hat, oder alternativ seine Nichtigkeit auf besondere Art und Weise zum Ausdruck bringt. Jemand der das tausendste Allgemein Blog startet wird sicherlich auch seine Leserschaft finden, da jeder Schreiber seine individuelle charmante Art hat, hat aber wahrscheinlich große Probleme die Massen anzusprechen. Die besten Chancen sehe ich hierbei für Fachblogs bzw. Nischenblogs.

Wirst du dein Leben lang bloggen?
Nein. Bis wann ich blogge erfahrt Ihr hier. Also täglich reinschnuppern.


April 6, 2008 ~ No Comments.


Heiratsantrag im StudiVZ – gehts noch?


Also es gibt ja so Sachen, bei denen man einfach nur den Kopf schütteln kann. Zum Beispiel wären da die ganzen Clowns in denTalkshows wie Britt und wie sie nicht alle heißen. Sollte man den Fehler machen und zu einer falschen Zeit den Fernseher anschalten, wird man unweigerlich mit einer ganz bestimmten Gruppe Mensche konfrontiert. Solange bis man endlich umschaltet, weil man die Qual nicht mehr eträgt und man hofft, dass die Augen und Ohren doch bitte wieder aufhören mögen zu bluten.

Das sind Menschen die, ohne Vorurteile, einen höchst asozialen Eindruck machen und anscheinend nicht davor zurückschrecken bis ins Detail ihre Privatsphäre nach außen zukehren und die peinlichsten Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Eine neue Gelegenheit dazu, bietet nun das StudiVZ. Dort kann man höchst romantisch einen Heiratsantrag übermitteln. *Kopf schüttel*

via WebZwo, Bernd Schmitz, Patje & Kasi


February 16, 2008 ~ No Comments.


StartupWeekend 2.0 @ CeBIT 2008


Ist es möglich, ein Unternehmen an nur einem Wochenende zu gründen? Diese Frage stand schon einmal zur Debatte und wurde meiner Meinung nach erfolgreich bejaht. Am 22. und 23. September 2007 fanden in Hamburg erstmals rund 130 Programmierer, Designer, VCs, Juristen und weitere Web 2.0 Experten zueinander um binnen 48 Stunden ein komplett neues Startup zu gründen. Von der Idee bis zur fertigen Webseite. Resultat war Edelbild, ein elektronischer Bilderbesserungsdienst.

Nun geht man einen Schritt weiter. Auf der CeBIT 2008 soll das nächste StartupWeekend stattfinden. Wieder das ehrgeizige Ziel ein Startup von der Idee bis zur Umsetzung zu realisieren. Ziel ist es das neue Unternehmen innerhalb kürzester Zeit an die New York Stock Exchange Börse zu bringen, um dann mit 3 Teilnehmern die legendäre Glocke zur Börseneinführung zu läuten.

via t3n.de, Sprechblase, deutsche-startups.de & Indiskretion Ehrensache


February 13, 2008 ~ No Comments.


Pass auf was du sagst!


Blog- und Seitenbetreiber leben gefährlich. Das ist nicht wirklich neu. Abmahnung im Internet sind in. Ob nun der Eingriff in die Privatsphäre, Nötigung, Beleidigung, Bedrohung, Rufmord oder die Verletzung von Urheberrechten als Grund genommen wird ist eher nebensächlich. Mit Abmahnungen lässt sich schnell Geld “verdienen”.

Neulich lief im ARD, in der Sendung Plusminus, ein Bericht über Massenabmahnungen im Internet. Grund für die Abmahnungen: Die “Bösewichte” hatten Bilder der Google Bildersuche auf der eigenen Webseite genutzt. Bilder nutzen ohne auf Urheberrechte acht zu geben ist klar unrecht. Allerdings für Internet Leihen nicht so erkenntlich, da es weder bei der Google Bilder Suche direkt, noch in den Bildern ein Hinweis auf mögliche Urheberrechte gibt. Der geschilderte Fall drehte sich um die Betreiber eines Kochbuchs im Internet, in der Tat handelt es sich dabei um eine Link-, Rezept- und Bildersammlung. Diese Bilder von Obst und Gemüse wurden als Anlass für dutzende Abmahnungen genommen. Denn sobald jemand ein Bild von Google verlinkte, drohte die Abmahnung. So sollen bereits rund hunderttausend Euro durch Abmahnungen den Besitzer gewechselt haben. Da frag ich mich stark ob wirklich das Kochbuch im Vordergrund steht.

Diese Frage kam nicht nur mir in den Sinn, auch im Beitrag wird der Akzent auf diese Fragestellung gelegt und auch die Blogospähre ist bei diesem Thema hellwach. Spätestens seit ein bekannter Blogger-Kollege eine Abmahnung erhielt. Nicht weil er ein Paprika Bild veröffentlichte, sondern weil er ein Screenshot zu dem Beitrag auf ARD zur Verfügung stellte. Sehr skurril meiner Meinung nach, denn wenn man sich im TV ablichten lässt, fällt es mir doch schwer zu verstehen, welche Logik hinter einer Abmahnung steht die nur darauf abzielt, dass er auf dem Screenshot aus dem Beitrag zu sehen ist. Oder geht es eventuell nur um die Abmahnung an sich? Der Kollege vom Blog Nerdcore hat allerdings schon ein Rechtsanwalt eingeschaltet und prüft weitere Schritte. Man darf gespannt sein.

Ich lege doch jedem sehr nahe das Urheberrecht zu beachten. Es könnte ja irgendwann mal jemand auf die Idee kommen gezielt Bilder bei Google hoch in der Wertung zu platzieren und mit argwöhnischem Auge zu beobachten, ob nicht jemand in die Falle tappst und die Bilder verlinkt. Was dann folgt sollte klar sein. In diesem Sinne, passt auf Euch auf!


February 10, 2008 ~ No Comments.