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Ich brauch mehr C8H10N4O2!


Oh ja, ich brauche eine Menge 1,3,7-Trimethyl-3,7-dihydro-2H-purin-2,6-dion, oder verständlicher ausgedrückt Methyltheobromin, oder ganz verständlich ausgedrückt Koffein (in Form von Kaffee). Bin schon seit zwei Wochen intensiv dabei für mein schriftliches Chemie Abitur zu lernen. Wobei intensiv heißt, dass ich wirklich lerne und das mindestens 3 Stunden am Tag, plus 1-3 Stunden für meine Informatik Prüfung. Das zerrt an den Nerven, da kommt einem Kaffee ganz gelegen.

Meine erste Prüfung, Englisch GK, habe ich schon am Donnerstag hinter mich gebracht. Die war eigentlich ganz entspannt. Es ging um “marketing and advertising to young people”. In dem Textmaterial schrieb ein spezialisierter Psychologe darüber, was die Jugendlichen von heute doch für “suckers” sind, so ganz und gar nicht “marketing savvy”. Gut, der Text war recht interessant, da auch Hintergründe psychologischer Natur, kognitive Dissonanz als Buzzword, benannt und beleuchtet wurden. Auch die Bearbeitung ging gut von der Hand und ich bin ganz zufrieden mit meinem 13 seitigem Werk.

Nun um nicht ab zu schweifen, Chemie wird wohl etwas härter daher kommen. Die Stoff-Masse ist kritisch und genaue Vorstellungen, von dem was mich dort erwarten wird, bleiben aus, also lerne ich noch ein wenig, um mir selbst die Angst zu nehmen. Interessant übrigens was die Hamburger Bildungsbehörde schon wieder gebastelt hat, die Biologie LK Prüfung soll weitaus einfacher gewesen sein, als die Biologie GK Prüfung, obwohl Biologie zentral ist. Schade, denn so ein Glück werde ich wohl nicht haben, zum einen ist Chemie dezentral und zum anderen “rather harder”. ;)


February 16, 2008 ~ No Comments.


Spam protection: Sum of 8 + 10 ?


Heute war die Zeugnisausgabe in Hamburg. Normale Schüler haben am morgigen Tage frei, um dann am Montag frisch in das neue Schulhalbjahr zu starten. Nicht normale Schüler, so wie ich, haben nun 3 Wochen “frei”. Vielleicht um sich auf das anstehende Abitur vorzubereiten – man weiß es nicht. Am 14. Februar steht meine schriftliche Prüfung im Englisch Grundkurs an, am 20. dann mein Chemie LK Prüfung und einen Tag darauf Informatik. Ganz nett einfach mal die beiden Leistungskurse hintereinander weg zuschreiben dachte ich mir.

Zu meinem Zeugnis gibt es auch nicht viel zu sagen, pendelt sich zwischen 9 und 10 Punkten ein. Ausschlaggebend wohl die Mathe Note in diesem Halbjahr. Mit nur 4 Punkten habe ich es tatsächlich geschafft meinen ersten und hoffentlich einzigen Unterkurs zu fabrizieren. Könnte an meiner Unfähigkeit liegen, die sich auch darin zeigt, dass ich es nicht schaffe Kommentare zu schreiben, wenn Blogger das Math Comment Spam Protection Plugin benutzen. Denn dafür muss man höchstgradig komplexe mathematische Arbeitsaufträge lösen, um sich von den Bot Kollegen zu separieren. Tatsächlicher Anlass dafür war eigentlich eine “versäumte” Mathe Klausur, die sich prompt mit einer Null – Null wie in Null Punkte – bedankte. Die anderen Semester waren besser und daher bin ich nicht sehr böse.


January 31, 2008 ~ No Comments.


Neue Woche, neues Glück


Hatte ein stressiges, jedoch äußerst spannendes und angenehmes Wochenende. Am Freitag im Kino “Hitman” geguckt. Ich muss sagen, ich war sehr skeptisch wie sich denn der Hintergrund, Film aus Spiel Adaption, auswirkt. Doch der Film hat tatsächlich gemundet. Die richtige Mischung aus Action und Humor und dazu noch ein sehr cooler Anzug. Samstag war auch sehr entspannt. Ein bisschen gepokert und Zweiter geworden, dank Geduld soweit und dank schlechter Karten nicht Erster.

Jetzt geht allerdings der Stress nochmal los.. ich muss mir Gedanken um meine “Selbst gestellte Aufgabe” machen und Mathe lernen. Den Schnittpunkt bzw. die Schnitt-Gerade von 3 Ebenen berechnen und so weiter. Nicht zu vergessen die letzten Weihnachtsbesorgungen. Aber dafür ist dann auch ab Freitag “Schluss mit Lustig” bis zum nächsten Jahr. Hoffe dann habe ich mal wieder Zeit mich zu langweilen. Obwohl.. soviel wie ich auf dem Plan habe, sollte für die Weihnachtstage reichen.


December 17, 2007 ~ No Comments.


The day after today


Einen frohen ersten Advent wünsche ich Euch allen erst einmal. Ich darf mich mit Grafiksystem, Verschlüsselung, Kommunikation und künstlicher Intelligenz auseinander setzen. Denn morgen, am Montag, steht mein zweites Vorabi an. In Informatik. Dort behandeln wir alle Themen des ersten, zweiten und dritten Semesters. Als Programmiersprachen haben wir uns für Java und Scheme “entschieden”. Neben diesen zwei Programmiersprachen, muss ich mich allerdings auch noch mit den drei Semester-Themen vertraut machen.

S1 – Grafiksysteme
Klassifizierung von Anwendungen zur Gestaltung von Grafiken (Bildbearbeitung, Zeichensysteme, Geschäftsgrafiken, Animationen, Illustration, CAD); Grafiksysteme in der Arbeitswelt: historische Entwicklung, soziale und wirtschaftliche Aspekte; Analyse eines gegebenen Grafiksystems: Zielgruppe, Benutzerführung, grafische Objekttypen und ihre Eigenschaften; Anforderungsbeschreibung für ein eigenes kleines Grafiksystem (z.B. Zeichensystem, System zum Erstellen von Geschäftsgrafiken, Animationen); Detaillierter Entwurf des Funktionsmodells, Nutzung eines Entwurfswerkzeugs zur Entwicklung von UML-Diagrammen mit Quellcode, Dokumentation des Entwurfsprozesses; Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle; Konsistenz des Systems: Zustandsorientierte Modellierung, Endlicher Automat, Zustandsdiagramme, Zustandstabelle;
Entwurfsmuster, Trennung der Implementation von Oberfläche und Funktionalität;
Schrittweise Implementierung eines objektorientierten Grafiksystems, Erarbeitung der Sprachelemente der verwendeten objektorientierten Programmiersprache, Berücksichtigung von Konventionen (Bezeichner, Quelltextlayout), Dokumentation des Implementationsprozesses; Grafiken speichern und laden, Entwicklung einer formalen Sprache zur Speicherung der Grafiken, Erstellen eines Interpreters für diese Sprache Systematisches Testen und Verbessern des Grafiksystems und Automatische Dokumentation

S2 – Kommunikation / Verschlüsselung
Analyse kommunikativer Vorgänge und der zugrunde liegenden Kommunikationssysteme; Untersuchung historischer Entwicklungen, Klassifizierung von Kommunikationsverfahren, soziale und wirtschaftlicher Aspekte; Anforderungen in Bezug auf die Sicherheit technischer Kommunikation; Gesetzliche Bestimmungen: Datenschutzgesetz, IuKDG; Grundlagen über Daten und Information, Informationsgehalt; Grundlagen über Netze, der Paketvermittlung und des Internetworking; Sicherheit im Internet, Schutz lokaler Netze vor Angriffen von außen, Anmeldung auf entfernten Systemen, Sicherheit der Übertragung; Verschlüsselungsverfahren: Permutation, Substitution, Analyse und Durchführung eines einfachen symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens per Hand; Kryptoanalyse von Substitutionsverfahren; Implementation einfacher symmetrischer kryptologischer Verfahren mit einer Programmiersprache; Verschlüsseln mit unsymmetrischen Verfahren, praktische Anwendung des RSA-Verfahrens, Verschlüsselung von E-mail, Algorithmen zur Erzeugung großer Primzahlen, mathematische Grundlagen des RSA-Verfahrens, Zeitkomplexität von Algorithmen, Implementation des RSA-Verfahrens und Sicherheit des RSA-Verfahrens: Faktorisierung.

S3 – maschinelle Intelligenz
Analyse und Diskussion von Texten zu Anwendungen der KI; Anforderungsbeschreibung für das zu erstellende System; Funktionale Modellierung, Sichtweise der virtuellen Maschine als Funktionsauswerteapparat, Programme als Verkettung von Funktionen; Natürliche und formale Sprachen, Grammatiken, Mustervergleich, Interpreter; Modellierung und Implementierung von Teilproblemen: Beschreibung der Funktionsweise und der Algorithmen, Wiederholungen durch rekursiven Funktionsaufruf, grafische Veranschaulichung von Prozessen durch Rekursionsbäume, Konstruktion von Listen und Bäumen, Funktionen als Parameter; intelligente Suchverfahren in Graphen, Backtracking Erarbeitung der Sprachelemente der verwendeten funktionalen Programmiersprache, Berücksichtigung von Konventionen (Bezeichner, Quelltextlayout), Dokumentation des Implementationsprozesses; Reflexion über die Folgen von Informatiksystemen von der in diesem Semester behandelten Art, Diskussion der Frage „Welche Teile der geistigen Tätigkeiten des Menschen können Maschinen übernehmen?“

Das war es im Groben.


December 2, 2007 ~ No Comments.